Grunewaldturm

Der Grunewaldturm ist ein Aussichtsturm auf dem Karlsberg im Berliner Ortsteil Grunewald. Am westlichen Waldrand des Grunewaldes an der Havelchaussee 61 gelegen, bietet sich von der Aussichtsplattform in 36 Meter Höhe ein Blick über die Havel.

 

Im Jahr 1897 beschloss der Kreistag des Landkreises Teltow auf Anregung seines Landrats Ernst von Stubenrauch, zur Erinnerung an den hundertsten Geburtstag des 1888 verstorbenen preußischen Königs und Deutschen Kaisers Wilhelm I. ein Ehrenmal zu errichten. Auf dem Karlsberg im Grunewald sollte ein Aussichtsturm errichtet werden. Mit der Ausführung wurde Franz Schwechten betraut, der für den Kreis Teltow bereits dessen Dienstgebäude errichtet hatte. Am 10. März 1897 erhielt Schwechtens Entwurf die Genehmigung von Kaiser Wilhelm II. Im Sommer 1897 wurde der Baumbestand auf der Kuppe des Karlsberges für den Bau gerodet und die Kuppe selbst planiert. Im Oktober des gleichen Jahres wurde mit dem eigentlichen Bau begonnen. 1½ Jahre später, am 22. März 1899 war der Bau vollendet und am 9. Juni 1899 wurde der Turm eingeweiht.

Eine umfassende Sanierung des Turmes erfolgte 1953. Am 12. Oktober 2007 wurde der Turm wegen erheblicher Baumängel an der Treppenanlage gesperrt.[1] Die nachfolgende erneute Sanierung für 1,5 Millionen Euro dauerte bis Ostern 2011. Die Wiedereröffnung erfolgte am 22. April.

 

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