EICHKAMP

Mit dem Bau der Berliner Stadtbahn musste 1879 die südwestlich des Lietzensees gelegene Försterei Charlottenburger Feld verlegt werden. Sie erhielt einen neuen Standort an der Ecke Eichkampstraße/Alte Allee, nördlich des unter dem Namen Hundekehle neueröffneten Bahnhofs Grunewald.

 

Nach dem alten Flurnamen „Willmersdorffischer Eichelkamp“ wurde sie „Eichkamp“ genannt. Auf der Wetzlarer Bahn wurde 1896 zwischen den Bahnhöfen Charlottenburg und Grunewald ein weiterer Bahnhof eingefügt, für den der Name „Eichkamp“ übernommen wurde. Er wurde 1928 zugunsten des nur wenige hundert Meter weiter westlich an der neuen Olympiabahn errichteten Bahnhofs Eichkamp – heute: Messe Süd (Eichkamp) – aufgegeben.

 

Mit dem Bau der AVUS wurde die Försterei 1914 an ihren heutigen Standort südlich des Dauerwaldwegs verlegt. Bis dahin befanden sich auf Eichkamper Gebiet neben einigen Ausflugslokalen nur wenige Sportanlagen und Erholungsstätten.

 

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