Geschichte und historisches rund um den Grunewald

Bis zur Erbauung des Jagdschlosses "zum Grünen Wald" von Casper Theiss für den Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg im im Jahre 1542 wurde der Grunewald "Teltower Heide" bzw. Spandower Heide“ genant.

In den Jahren von 1849 bis 1904 war der Grunewald herrschaftliches Jagdgebiet und von Wannsee bis Pichelsberg mit einem Wildgatter eingehegt.


Nach der Fertigstellung der Havelchaussee und die Anbindung des Grunewalds an die Watztaler Bahn (Kanonen Bahn) 1879 wurde der Grunewald für viele Berliner durch die gute Verkehrsanbindung zum Naherholungsgebiet.

 

In dieser Zeit entstanden diverse Ausflugslokale, Restaurants und Biergärten, von denen viele heute noch betrieben werden so wie der Waldmeister.

Der Grunewald wurde 2015 zum Waldgebiet des Jahres gekürt, ausschlaggebend dafür waren unter anderem die Vielzahl unterschiedlicher Waldbiotope und die Seen und Kleingewässer, Dünen, Mager- und Trockenrasen, Heideflächen, Sandgruben und Moore als wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere hingewiesen. Zudem gelinge es dem Hauptstadt-Wald besonders gut, die hohe Besucherzahl von mehreren Millionen Waldspaziergängern pro Jahr mit Naturschutz und Forstnutzung in Einklang zu bringen.